Ein Jahr FireToolBox: Warum wir tun, was wir tun
- FireToolBox

- 21. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit

Am Ende eines weiteren intensiven und anspruchsvollen Jahres nehmen wir uns einen Moment, um zurückzublicken.
Was bleibt, sind vor allem zwei zentrale Worte: Dankbarkeit und Verantwortung.
Dankbarkeit für das Vertrauen der zahlreichen Einsatzkräfte in unsere Arbeit. Wir haben uns über jede Einsatzkraft gefreut, welche unsere Veranstaltungen digital oder praktisch besucht hat.
Verantwortung gegenüber unserem Team und unserer Aufgabe. Vegetationsbrände sind längst keine abstrakten Einsatzlagen mehr, sondern reale Szenarien, die uns zunehmend fordern. Genau deshalb entwickeln wir unsere eigenen Fortbildungsangebote kontinuierlich weiter – mit dem Anspruch, bestmöglich auf das vorzubereiten, was längst Realität ist.
FireToolBox ist nun seit 5 Jahren nie nur eine Firma gewesen, die bestehendes Wissen weiterträgt. Unser Wissen ist aus realen Einsätzen, aus stetigem Austausch und aus internationalen Erfahrungen entstanden – und dieses Jahr hat das erneut eindrucksvoll bestätigt.
Aus diesem Grund möchten wir zu einem kurzen Einblick in unsere Arbeit einladen:
Januar – Anerkennung, die von Herzen kommt
Das Jahr begann mit einem besonderen Moment:Unser Gründer Louis Evert wurde von der portugiesischen Feuerwehrliga für sein Engagement geehrt. Diese Auszeichnung steht für weit mehr als eine persönliche Anerkennung. Sie steht für jahrelange Zusammenarbeit mit unseren Freunden von der Feuerwehr Cruz Branca aus Vila Real, für gemeinsames Lernen – und für die Überzeugung, dass Wissen keine Grenzen kennt, wenn es um Feuerwehr geht.
Februar – Austausch als Fundament
Parallel zum zweiten digitalen Stammtisch Vegetationsbrand plante das Team die anstehenden Fortbildungen für ein intensives Ausbildungsjahr. Quer durch Deutschland erwarten die Kunden eine Ausbildung auf Augenhöhe, welche wie immer praxisbezogen für Einsatz- und Führungskräfte durchgeführt wurde.
Und was genau macht Ihr beim Stammtisch? An diesen Abenden treffen sich Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Regionen, um gemeinsam über Einsätze, Neuerungen oder Erfahrungen zu sprechen. Wir freuen uns auch immer über „neue“ Gesichter.
März – Lernen hört nie auf
Um selber in der dynamischen Einsatzlage Vegetationsbrand auf aktuellem Stand zu bleiben, besuchen auch unsere Ausbilder Fortbildungen, welche einen Blick über den Tellerrand ermöglichen. Im März nahm ein Ausbilder von FireToolBox an einem internationalen Training zum Thema Feuerwetter in Italien teil. Die dort gewonnenen Impulse fließen direkt in unsere Fortbildungen mit ein. Vor die Lage kommen ist hier das Stichwort.
April – Ausbildung mit Tiefe
Wie jedes Jahr, absolvierte das Team seine Fortbildungswoche in Vila Real. Eine Woche Zeit, um neue Ausbildungsinhalte zu erlernen, Erfahrungen im Gelände und von unseren portugiesischen Ausbildern zu lernen und um das Team zu formen. Anschließend konnten wir frisch erholt, eine erneute umfangreiche Führungskräftefortbildung für einen Landkreis durchführen. Es freut uns, dass wir einige Kunden in unserem Netzwerk haben, welche regelmäßig Ausbildungen buchen und somit die Einsatzkräfte kontinuierlich fortbilden.
Mai – Neue Regionen, gleiche Erkenntnisse
Im Mai durften wir unseren Workshop „Fahrzeugführer im Vegetationsbrand“ in Thüringen und eine Grundlagenschulung in Bayern durchführen. Wieder neue Feuerwehren und neue regionale Besonderheiten, aber dieselbe Erkenntnis: Praxisnahe Vegetationsbrandbekämpfung ist überall gewünscht.
Juni – Wissen teilen, vernetzen, weiterdenken
FernWald on Fire ging in die zweite Runde. Gemeinsam mit dem hoch motivierten Team aus Annerod, konnten wir eine Vielzahl von Gästen begrüßen, welche das gesamte Wochenende für das gleiche Thema „gebrannt“ haben: Wie bringen wir unser Waldbrand-Wissen noch mehr in die Praxis und was kann gemeinsam als Team erreicht werden? Wir sehen uns wieder in 2027 😊
Juli – Ausbildung neu gedacht
Mit dem Start unserer hybriden Vegetationsbrand-Klasse haben wir bereits zum vierten Mal geballtes Wissen vermittelt. Unsere E-Learning-Einheiten ermöglichten eine flexible Vorbereitung, bevor das Wissen beim praktischen Wochenende im Landkreis Northeim angewendet werden konnte.
August – Erfahrungen für die Ausbilder
Der Sommer machte erneut deutlich, warum unsere Arbeit so wichtig ist. Während verheerender Vegetationsbrände in Portugal unterstützten mehrere unserer Ausbilder unsere Freunde von Cruz Branca. Solche Ereignisse prägen und machen immer wieder deutlich, dass es auf die Details ankommt und nie der Blick für das große Ganze verloren gehen darf.
September – Ausbildung bundesweit
Im September führten wir weitere Grundlagen- und Führungskräftefortbildungen im gesamten Bundesgebiet durch. Die steigende Nachfrage zeigt: Das Thema Vegetationsbrand ist (teilweise) angekommen und der Bedarf an Schulungen wächst. Schon jetzt beginnen wir mit der Planung für das kommende Jahr. Nur so können wir frühzeitig Termine bekanntgeben und Ausbildungen planen.
Oktober – Praxis, die hängen bleibt
Ein Highlight des Jahres: das abschließende Praxiswochenende der Vegetationsbrand-Klasse im Landkreis Northeim. Szenarien am Sandkasten, praktisches Arbeiten mit Werkzeugen und Löschtechniken, sowie weitere Vorträge machten das Wochenende zu einer einzigartigen Ausbildungsveranstaltung. Der gemeinsame Blick über den Tellerrand und die Bereitschaft, Neues zu erlernen, machen diese Klasse und seine Schüler:innen so besonders.
November – Erfahrungen weitergeben
Mit der zweiten digitalen Fortbildung „Tipps & Tricks für Trainer“ gaben wir im November die gesammelten Erfahrungen der Waldbrandsaison gezielt an die Teilnehmer:innen weiter. Für uns ist wichtig, dass besonders die Multiplikatoren sich nicht auf dem Wissensstand ausruhen, sondern von Erfahrungen lernen und neue Impulse für die eigene Ausbildung in den Wehren erhalten.
Dezember – Weiterdenken statt Stillstand
Der Jahresabschluss ist für uns kein Ende, sondern ein Übergang. Wir analysieren und entwickeln uns aufgrund der gemachten Erfahrungen und Rückmeldungen unserer Kunden weiter. Ein Schwerpunkt liegt auf der Neustrukturierung der Führungskräfteschulung, durch einen angepassten Führungskreislauf und Checklisten für die Lagefeststellung und Planung.
Warum wir tun, was wir tun
Weil wir nicht aus der Theorie kommen und international vernetzt sind.Weil wir Ausbildung für den Einsatz machen und nicht für die Schublade.
Wenn du mehr über unsere Fortbildungen, hybriden Ausbildungskonzepte oder unser Vegetationsbrand-Taschenkartensystem erfahren möchtest, dann sprich uns an.
Dieses Jahr war intensiv – das nächste wird es auch.
Und genau darauf freuen wir uns!




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